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Hua Hin, the place to be

Geschrieben von: Hanjo Loeben.

Bereits mehrmals wurde der Termin für das Hua Hin Jazz Festival 2011 verschoben. Normalerweise findet das Jazz Festival im Juni statt. Hua Hin hat eine ganz besondere Beziehung zum Jazz, denn seit 1926 hat die königliche Familie dort eine Sommerresidenz, um der Hitze Bangkoks zu entfliehen. Seine Majestät, der thailändische König Bhumibol Adulyadej, Rama IX. ist ein passonierter Saxophonspieler und hat viele Jazzkompositionen geschrieben. Nicht umsonst nennt man seine Majestät liebevoll "The Jazz King".

Es war also kein Zufall, daß man gerade das königliche Seebad Hua Hin zum Veranstaltungsort für das mittlerweile zum 10. mal stattfindende Hua Hin Jazz Festival gemacht hatte. Auf mehreren Bühnen, darunter auch am Strand von Hua Hin, gaben sich internationale und thailändische Jazzmusiker am 26.08.2011 und 27.08.2011, jeweils von 16:00 bis 24:00 Uhr ein Stelldichein. Begleitet wurde das Festival, wie üblich in Thailand, von vielen Marktständen mit vielen thailändischen Leckereien, Tiger, Singha und Chung Beer. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen war kostenlos und der Besucherandrang war entsprechend groß. Das sorgte für Stimmung und Musiker und Festivalbesucher befeuerten sich gegenseitig.

Sofitel AltarNatürlich gab es auch am Freitag und Samstag einen weniger stimmungsvollen exklusiven abgeschlossenen (Pseudo) VIP-Bereich, den ich gemieden hatte und in dem Champagner, Weine und andere Yuppie-Zutaten bestellt wurden. Die Pseudo-VIPs fühlten sich wichtig, wurden gesehen und konnten gut gesehen werden. Insbesondere viel mir ein Pärchen auf, übrigens Deutsche, die wie auf einem Altar mit zwei zusätzlichen Schauckelstühlen (siehe rechts) sehr exklusiv exponiert gespeist hatten, vielleicht hatten sie das Zehnfache unseres Buffetpreises bezahlt und einen Privatkellner, der diese den ganzen Samstagabend "betüdelten". Die Bühne verdeckte (siehe Bild rechts) den Blick auf die Leuchtboje.

In diesem Jahr feierte Hua Hin zudem seinen 100. Geburtstag. Man durfte also gespannt sein. Mit dabei waren unter anderem: Motown's Kenny Garrett und Marlene Mortenson aus Dänemark, Popsanova aus Brasilien, Shakatak aus England, Estrella und The Brass Monkeys von den Philippinen, Noon aus Japan, sowie die thailändischen Jazzer Infinity, Bangkok Connection, Gail Dil und Mellow Motif.

Das Bühnenprogramm am Sofitel Strand:

sofitel.huahin 2011lineupClub Features

http://www.jazzfestivalhuahin.com

Wir durften und konnten dieses Festival und die Sofitel CLUB-Angebote gut zwei Wochen geniessen, wobei Dorian und ich nicht wirklich alle Festival-Künstler hörenswert fanden. Mir persönlich hat Infinity sehr gut gefallen und allen hat das Festival-Buffet um so mehr interessiert. Dorian und ich haben nach dem vierten oder fünften Gang sogar noch um die Ecke einen Tischtennis-Gang eingelegt und abschließend mit einem Dessert-Gang den Festivalabend ausklingen lassen.

Wer möchte kann virtuell hier unser Bade-Urlaubsziel besichtigen. Je nachdem wie inspirierend die Video- und Urlaubsfoto-Nachbearbeitung verläuft, werde ich diesen Beitrag hier noch ergänzen oder einen weiteren Beitrag hinzufügen.

In diesem Sinne grüßt Euch gut erholt und im Alltag wieder angekommen

Hanjo

Update März 2013:
Wir werden in 2013 nach einer Vietnam-Rundreise wieder einmal das Resort genießen und die Vorfreude ist groß. Zur Einstimmung werde ich mir sicher das Video noch häufiger ansehen.

Update September 2013:
Erholt und mit vielen Erinnerungen sind wir wieder aus Asien zurück. Das "Sofitel", welches inzwischen zur Centara-Gruppe gehört, ist nicht mehr die Topadresse in Hua Hin. Bei unserem dritten Aufenthalt in der Anlage haben wir den gewohnten Standard vermißt. An vielen Stellen hatten wir den Eindruck, daß das "Centara Grand Beach Resort & Villas Hua Hin" von der Substanz und vom alten Glanz lebt. Kurz formuliert: "Ohne Sofitel ist der 5 Stern unserer Meinung nach gefährdet bzw bröckelt ein wenig. Das "exclusive breakfast" im "Club" ist auch nicht mehr vergleichbar. Für das "Ordern" des "single sided fried eggs" musste man schon einmal 10 Minuten warten und der Kaffee-Logistik stotterte öfter mal. Wir hatten an vielen Stellen den Eindruck, dass die Club-Leistungen "sehr gut" verkauft wurden. Nur wurden die erforderlichen Ressourcen nicht eingeplant bzw. sind nicht mitgewachsen.

Update November 2018:
Nach 2016 sind Renate und ich diesmal ohne Dorian erneut nach Hua Hin gereist. Wir hatten 2016 in mehreren Gesprächen mit Jan Weisheit, zu der Zeit im Centara Grand Beach Resort & Villas Hua Hin verantwortlich für Food & Beverage, angeregt die Clubleistungen "anders zu organisieren". 2016 wählten wir die "Two Bedroom Duplex Suite". Das Frühstück und die "Evening cocktails & canapés" genossen wir somit vorzugsweise in der Rajpruek Lounge mit einem Servicelevel "mit Luft nach oben". Im November 2018 ohne Dorian haben wir uns dann wieder einmal für eine "Deluxe Spa Villa" entschieden. Vor der Buchung haben wir mit Freude registriert, dass Jan inzwischen in der Position als "Resident Manager" im Centara Verantwortung trägt. So interessierten wir uns erneut für den "Evening cocktails & canapés" Service in der Rajpruek Lounge. Kurz gesagt, der Service ist Ok auch wenn kein Tisch auf der Terasse der Rajpruek Lounge frei gewesen ist und wir es uns in den klimatisierten Sesseln gemütlich gemacht haben.

Etwas exklusiver und weniger "überlaufen" ist da die Situtation in den Villas. Auf der Terasse des Suan Bua Restaurants ist die Zahl der überwiegend europäischen Gäste übersichtlicher und wer den individuellen persönlichen (Club) Service schätzt, der fühlt sich in den Villas gut betreut ;-) Aufgefallen ist uns auch noch die verbesserte WLAN-Versorgung und brauchbare Bandbreitenverfügbarkeit. Der geliebte WDR2 Internetradiostream stockte nicht mehr ;-)

Zur Internetversorgung noch ein Tip. Unser Taxifahrer, der uns schnell und sicher von Bangkok nach Hua Hin transportiert hat, empfahl den "mobile phone provider" AIS. Ein 30-Tage Flatrate-Tarif kostete uns 550,- BHT. Im Market Village Center gibt es einen AIS-Shop, der dann auch gleich die SIM-Karte in Betrieb genommen hatte (Reisepaß nicht vergessen). By the way: Funklöcher kennt man in Thailand nicht wirklich ;-).